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Zur Epiduralanästhesie (EDA, oder auch als Periduralanästhesie bezeichnet) wird ein Lokalanästhetikum in den Wirbelkanal injiziert. Hierbei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine "Rückenmarksspritze", denn das empfindliche Nervengewebe des Rückenmarks ist natürlich nicht das Ziel der Injektion – es endet deutlich oberhalb der Wirbelsegmente, die für die entsprechende Injektion aufgesucht werden.

Der Arzt legt einen sehr dünnen Schlauch (Epiduralkatheter) in den Bereich der Lendenwirbelsäule, über den er dann das Lokalanästhetikum wiederholt verabreichen kann. Die Wirkung setzt innerhalb von etwa zehn bis zwanzig Minuten ein und wird so lange aufrechterhalten, wie sie benötigt wird.

AZIB-EML-6219/09

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Updated 05.02.2012 09:02 CET

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