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Neuere Lokalanästhetika ermöglichen eine verbesserte Steuerung zwischen einer reinen schmerzstillenden Wirkung und einer vollständigen Anästhesie mit einer gleichzeitigen Blockade der Bewegungsmöglichkeiten in der betreffenden Körperregion. Es ist somit möglich, eine bedeutende Schmerzerleichterung bei erhaltener Beweglichkeit der Beine zu erreichen. Die Mutter kann auch den Druck der Wehen wahrnehmen und im entscheidenden Moment der Geburt mitpressen.
Falls während des normalen Geburtsverlaufes dann doch ein Kaiserschnitt erforderlich wird, kann der Arzt den schon liegenden epiduralen Katheter nutzen und mit der Gabe einer entsprechend erhöhten Dosis über den Epiduralkatheter den gesamten unteren Körperabschnitt schnell für die Operation betäuben.
Die epidurale Analgesie ist die wirksamste Behandlung starker Wehenschmerzen und wird in der medizinischen Literatur als „Goldstandard“ bezeichnet. Wie auch die Regionalanästhesie zum Kaiserschnitt sind diese Verfahren in vielen Ländern Europas das Mittel der ersten Wahl in der geburtshilflichen Anästhesie.
AZIB-EML-6219/09
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Updated 05.02.2012 09:09 CET
