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Leidet ein Patient häufig an nächtlicher oder frühmorgendlicher Atemnot, so können vornehmlich langwirkende inhalative Beta-2-Mimetika oder Beta-2-Mimetika als Tabletten mit langer Wirkdauer eingenommen werden. Diese eignen sich für Patienten, die nicht oder nur sehr schlecht inhalieren können. Durch die langwirkenden inhalativen Beta-2-Mimetika steigt das Wohlbefinden des Patienten, so dass leicht das inhalative Kortison vergessen werden kann. es ist jedoch sehr wichtig, die antientzündliche Basistherapie beizubehalten, denn nur ein inhalatives Kortison kann die Ursache des Asthmas bekämpfen. Durch die Kombination des langwirkenden inhalativen Betamimetikums und des inhalierten Kortisons lässt sich die Funktion der Lunge und somit das Wohlbefinden des Patienten in der Regel deutlich verbessern.
Nächtliche Beschwerden weisen jedoch häufig auf ein ungenügend behandeltes Asthma oder eine beginnende Verschlechterung hin und sollten unbedingt mit dem Arzt besprochen werden.
Bronchialerweiternd wirken auch die sogenannten Anticholinergika und auch das Theophyllin, das zudem noch eine Reihe anderer Wirkungen zeigt. Beide erweitern die verkrampften Bronchien jedoch nicht so gut wie Beta-2-Mimetika. Sie können aber bei bestehender Symptomatik zusätzlich gegeben werden.
AZIB-SYM-6247/09
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Updated 05.02.2012 09:21 CET
