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Zur Therapie der entzündeten Bronchialschleimhaut eines Asthmatikers muss zur Unterstützung des körpereigenen Kortisols noch zusätzlich Kortison inhaliert werden. Wenn Kortison nur inhaliert wird und man die therapeutisch verabreichte Dosis nicht überschreitet, muss man bei den heutigen modernen Kortisonpräparaten kaum mit Nebenwirkungen rechnen.
Bei sehr starkem Asthma kann es mitunter jedoch unumgänglich sein, meist kurzfristig- Kortisontabletten einzunehmen. Der behandelnde Arzt wird dann mit viel Fingerspitzengefühl die für den Patienten optimale Dosis herausfinden, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Vor einmaligen hochdosierten Kortisonspritzen, die bei schweren Asthmaanfällen gegeben werden, braucht man sich ebenfalls nicht zu fürchten, da mögliche Nebenwirkungen durch sehr hohe Kortisongaben erst nach längerem Behandlungszeitraum auftreten können.
AZIB-SYM-6247/09
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Updated 08.09.2010 01:39 GMT
