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Störungen im Lungenkreislauf schädigen das Herz
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Wenn es zu einer Zirkulationsstörung im Lungenkreislauf kommt, das heißt, wenn beispielsweise aufgrund einer Lungenembolie, eines schweren Asthmaanfalls oder langandauernder Atemnotsepisoden ein Verschluss der Lungenarterie vorliegt, steigt der Druck in der Lunge übermäßig an. Die Folge ist eine Ausdehnung der rechten Herzkammer (Cor pulmonale).
Der Patient klagt über Luftnot, Schmerzen im Brustkorb und Husten beziehungsweise blutigen Auswurf. Es kann zu Blutdruckabfall, Schweißausbrüchen und Todesängsten kommen.
Der Arzt unterscheidet zwischen akutem Cor pulmonale und chronischem Cor pulmonale, der die verschiedensten Lungenkrankheiten zugrunde liegen können.
Mit Hilfe von Röntgenuntersuchungen und einer Blutgasanalyse, bei der Sauerstoff- und Kohlendioxidkonzentrationen im Blut gemessen werden, erhält der Arzt erste Hinweise auf diese Erkrankung. Mit einem EKG, das die Herzaktivitäten aufzeichnet, sowie einer Echokardiographie, bei der die rechte Herzkammer per Ultraschall untersucht wird, stellt der Arzt schließlich die Diagnose.
Bei chronischem Cor pulmonale werden die Auslöser, das heißt die zugrunde liegenden Lungenerkrankungen, therapiert.
AZIB-SYM-6247/09
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Updated 05.02.2012 09:08 CET
