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Den Allergieauslösern auf der Spur
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Zunächst wird der Patient dem behandelnden Arzt die genauen Beschwerden und deren Begleitumstände erläutern (Anamnese), um der Allergieursache auf die Spur zu kommen. Dann wird der Mediziner gezielt mit Hilfe verschiedener Hautallergietests die Allergene näher bestimmen.
Wenn Hauttests keine eindeutigen Hinweise geben, kann ein Provokationstest durchgeführt werden. Hierbei werden verdünnte Allergen-Lösungen direkt an den Ort der Beschwerden aufgetragen, das heißt zum Beispiel direkt in die Nase gesprayt oder auf die Augenbindehaut geträufelt.
Blutuntersuchungen geben Aufschluss, gegen welche Stoffe der Patient bereits Antikörper gebildet hat.
Der Arzt wird dazu raten, wann immer möglich die Allergene zu meiden oder den Kontakt mit den Allergenen zumindest zu reduzieren.
Bei starker Pollenallergie empfiehlt er eine Hyposensibilisierung, eine Therapie, die sich über Monate bis hin zu drei Jahren erstrecken kann. Hierbei wird das Immunsystem schrittweise mit der Gabe geringster Konzentrationen des Allergens konfrontiert, die im Laufe der Behandlung kontinuierlich erhöht wird. Ein Gewöhnungseffekt führt im Idealfall dazu, dass die Überreaktionen ausbleiben. Die Hyposensibilisierung führt jedoch meist nur bei jüngeren Patienten zum Erfolg.
Die Symptome können mit cromoglicinhaltigen Medikamenten, mit Antihistaminika oder am wirksamsten mit kortisonhaltigen Nasensprays gezielt behandelt werden. Diese Mittel wirken antiallergisch, sie können einen Ausbruch allergischer Reaktionen mildern oder sogar ganz verhindern und verursachen in der Regel keine Nebenwirkungen.
Haben sich bereits Polypen, das heißt gutartige Geschwülste in der Nasenschleimhaut beziehungsweise in den Nasennebenhöhlen gebildet, wird der Arzt raten, diese operativ zu entfernen zu lassen. Durch kortisonhaltige Nasensprays kann eine Neubildung von Polypen verhindert oder zumindest gebremst werden.
AZIB-SYM-6247/09
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Updated 30.07.2010 10:03 GMT
