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Im Anfangsstadium einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit treten keine Schmerzen auf. Die Betroffenen klagen meist nur auffallend oft über kalte Füße. Schreitet die Erkrankung weiter fort, kommt es zu den typischen Schmerzen beim Gehen.

Die Ärzte teilen die Patienten je nach Schweregrad der Erkrankung in verschiedene Stadien ein. Kommt es beim Gehen nach kürzester Zeit zu starken Schmerzen in der Wade, liegt das Stadium II vor. Nach einer kurzen Ruhepause verschwinden die Schmerzen dann meist wieder. Die maximale schmerzfreie Gehstrecke wird mit dem Fortschreiten der Erkrankung immer kürzer. Die Gefäßverengung lässt sich übrigens recht genau lokalisieren. Sie liegt immer oberhalb des schmerzenden Bereiches.

Im Stadium III reicht die Blutversorgung selbst dann nicht mehr aus, wenn der Patient sitzt oder liegt. Die Ruheschmerzen treten besonders nachts bei hochgelagerten Beinen auf. Viele Patienten stehen dann auf oder lassen ihr Bein von der Bettkante herunterhängen, um die Schmerzen zu lindern.

Im Stadium IV ist das Bein amputationsgefährdet. Wunden an den schlecht durchbluteten Extremitäten heilen kaum noch ab, der dauerhafte Sauerstoffmangel führt dazu, dass Geschwüre auftreten und Gewebe abstirbt. Einzelne Zehen oder der gesamte Vorderfuß können schwarz werden (Raucherbein). Die Schmerzen sind in diesem Stadium sehr stark. Infektionen am betroffenen Fuß können lebensbedrohlich werden, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden. Der letzte Ausweg ist in diesem Stadium oft die Amputation.

AZIB-ATA-6396/09

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Updated 05.02.2012 09:09 CET

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