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Die häufigste Ursache für eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist die Atherosklerose. In etwa 90% der Fälle stecken atherosklerotische Gefäßverengungen hinter der Erkrankung. Und sehr oft ist das Rauchen am Krankheitsgeschehen beteiligt.

Raucher bekommen etwa drei Mal häufiger Durchblutungsstörungen als Nichtraucher. Der Nikotinkonsum wirkt sich nachteilig auf den Cholesterinspiegel aus und begünstigt so die Atherosklerose. Hinzu kommt, dass Rauchen generell gefäßverengend wirkt. Bei der Atherosklerose kommt es zu Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden, die den Durchmesser der Gefäße immer mehr einengen. So kann immer weniger Blut in die Bereiche hinter den verengten Gefäßen gelangen. Im fortgeschritten Stadium kann es sogar zu Gefäßverschlüssen kommen - das Gewebe stirbt ab.

Viele der Ursachen, die eine Atherosklerose und damit auch eine pAVK begünstigen, sind beeinflussbar. Durch das Meiden von Zigaretten, eine gesunde, fettarme Ernährung und ausreichend Bewegung kann man die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer pAVK erheblich senken.

Aber auch andere Faktoren können eine arterielle Verschlusskrankheit begünstigen. Es gibt eine Reihe von Stoffwechselerkrankungen, die das Risiko erhöhen. An erster Stelle zu nennen sind ein gestörter Fettstoffwechsel, Bluthochdruck und Diabetes mellitus. Selten können auch Entzündungen der Gefäßinnenschicht oder Funktionsstörungen der Gefäßmuskulatur die Ursache sein.

AZIB-ATA-6396/09

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Updated 08.09.2010 01:13 GMT

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