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Die medikamentöse Therapie bei chronischer Herzinsuffizienz ist wichtig, aber sie ist nur ein Teil der Behandlung. Jeder Patient kann selber etwas tun, um sein Herz zu stärken. Dazu zählen eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensführung.

Da Salz die Eigenschaft hat, Wasser im Körper zu binden und so an der Ausscheidung zu hindern, ist es wichtig, die Ernährung auf eine möglichst salzarme Kost umzustellen. Je weniger Salz im Körper ist, desto besser kann Wasser ausgeschieden werden und umso mehr wird das Herz entlastet.

Linie halten

Eine gesunde Ernährung ist Teil der Prävention. Übergewicht sollte grundsätzlich vermieden werden, da die Belastung für das Herz mit jedem Kilogramm zuviel größer wird. Auch Alkohol und Nikotin sind schädlich, insbesondere wenn die Grunderkrankung darauf zurückzuführen ist.

Bewegung tut gut

Eine mäßige körperliche Belastung wie Spazierengehen, Schwimmen oder Gymnastik ist durchaus empfehlenswert. Bei schweren Fällen von Herzschwäche ist jedoch Schonung geboten. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Wasser in Maßen

Obwohl Wasser lebenswichtig und vor allem für die Funktion der Niere essentiell ist, sollten Patienten mit einer Herzinsuffizienz nicht zuviel trinken. Der Grund: Zuviel Flüssigkeit vergrößert das Blutvolumen und das belastet das Herz.

Besuch auf der Waage

Neue Wassereinlagerungen lassen sich durch eine regelmäßige Gewichtskontrolle schneller erkennen. Daher ist der Gang auf die Waage für Patienten mit einer Herzinsuffizienz ganz wichtig. Eine schnelle Gewichtszunahme lässt auf neue Ödeme schließen und kann möglicherweise durch eine weitere Schwächung des Herzens bedingt sein.

Ein guter Draht zum Doktor

Nur wer versteht, warum er Medikamente einnehmen soll, wird dies auch regelmäßig tun. Daher ist eine angemessene Aufklärung durch den Arzt genauso wichtig, wie die Nachfrage von seiten des Patienten, wenn etwas unklar geblieben ist. Andere Erkrankungen und Medikamente können sich unter Umständen negativ auf die Herzschwäche auswirken oder können mit der Therapie nicht vereinbar sein. Eine enge Absprache mit dem Arzt ist auch hier nötig.

Stress und Hektik vermeiden

Anspannung und Ärger belasten das Herz. Meiden Sie daher Stresssituationen, versuchen Sie, sich nicht aufzuregen. Spezielle Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können zudem zu mehr Ausgeglichenheit verhelfen.

AZIB-ATA-6398/09

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Updated 05.02.2012 09:14 CET

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