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Auch wenn sie als bedrohlich empfunden werden, sind Herzrhythmusstörungen dennoch in vielen Fällen harmlos. Eine Gefahr besteht allerdings, wenn bereits andere Herzerkrankungen vorliegen. Eine Verschlechterung dieser Krankheiten, Schlaganfall oder plötzlicher Herztod können die Folge sein.

Bei einer Form der Rhythmusstörung, dem Vorhofflimmern, kann es zur Bildung von Blutgerinnseln im Herzen kommen. Damit erhöht sich das Risiko eines Schlaganfalls: Denn wenn sich diese Gerinnsel lösen, werden sie mit dem Blut in die Gefäße geschwemmt, wo es zum Gefäßverschluss (arterielle Embolie) kommen kann.

Herzrhythmusstörungen können zu einer Verschlechterung einer bereits bestehenden Herzschwäche führen. Schwerwiegende Folgen sind weiterhin die koronare Herzerkrankung, die sich in verschiedenen Krankheitsbildern wie Angina pectoris, Herzinfarkt oder plötzlichem Herztod äußern kann.

Rhythmusstörungen wie Kammertachykardien, -flattern und -flimmern können lebensbedrohlich sein und bis zum Herzstillstand führen. Sie lassen sich nur durch eine innerhalb weniger Minuten durchgeführte elektrische Defibrillation behandeln. Dabei wird ein Stromstoß direkt ins Herz geleitet, der die Erregungszentren unterdrückt oder aktiviert und so das Herz wieder in einen regelmäßigen Rhythmus bringen kann.

AZIB-ATA-6402/09

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Updated 08.09.2010 01:35 GMT

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