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Chemo- oder Strahlentherapie reduzieren häufig die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) im Blut, so dass die Abwehrkräfte des Körpers vorübergehend geschwächt sind. Es kommt zu einer erhöhten Infektanfälligkeit.
Bei der Chemotherapie sind die Nebenwirkungen wie Erbrechen und Haarausfall heute nicht mehr so schwer wiegend wie noch vor einigen Jahren und können mit Medikamenten gut beherrscht werden. Allerdings treten meist Appetitlosigkeit, Geruchs- und Geschmacksveränderungen auf, ebenso Durchfall oder Verstopfung.
Nach Entfernung der Lymphknoten in der Achselhöhle kann es zu einem Lymphödem kommen: da die Lymphknoten für die Entwässerung und Entgiftung des umliegenden Gewebes verantwortlich sind, kommt es nach deren Entfernung zu dem sogenannten Lymphödem oder Lymphstau. Hier schaffen Lymphdrainage, entstauende Pumpübungen und Kompressionsarmstrümpfe Abhilfe.
AZIB-AZP-6114/09
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Updated 05.02.2012 08:10 CET
