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Die Ursachen von Brustkrebs sind nach heutigem Stand der Wissenschaft noch nicht bekannt. Mehr wissen die Mediziner jedoch über die Risikofaktoren. Hierzu gehört insbesondere die familiäre Belastung. Sind Mutter, Großmutter oder Schwester betroffen, steigt die Gefahr, an Brustkrebs zu erkranken, auf das bis zu Zehnfache. Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum steigern das Risiko ebenso, aber auch schwerwiegender beruflicher Ärger, Probleme in der Partnerschaft und persönliche Schicksalsschläge können das Risiko wahrscheinlich negativ beeinflussen.

Anfälliger sind auch Frauen, die vor dem elften Lebensjahr ihre Regelblutung bekommen haben und nach dem fünfzigsten Lebensjahr in die Wechseljahre kommen, sowie Frauen, die nie geboren haben oder bei der ersten Geburt über dreißig Jahre alt waren. Der Grund: Da das Geschlechtshormon Östrogen bei der Entstehung von Brustkrebs mitwirkt, haben Frauen, die diesem körpereigenen Hormon länger ausgesetzt sind, ein höheres Risiko für Brustkrebs.

Auch Umweltgifte begünstigen die Entstehung von Krebs: so beispielsweise bestimmte Industriestoffe und Chemikalien wie Pestizide, Dichloridphenyltrichloräthan (DDT) oder Kühl- und Isoliermittel.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass die Empfängnisverhütung mit der Anti-Baby-Pille die Entstehung von Brustkrebs fördert. Östrogene können aber das Wachstum eines bestehenden Tumors begünstigen.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.mammakarzinom-info.de/risikofaktoren.html  

AZIB-AZP-6114/09

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Updated 05.02.2012 07:44 CET

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