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Erste Anzeichen nicht auf die leichte Schulter nehmen!
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Magengeschwür
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Oft werden die ersten Anzeichen für ein Magengeschwür vom Patienten nicht ernst genommen. Wer schiebt nicht gerne den Arztbesuch auf - oftmals so lange, bis ernstere Komplikationen auftreten.
Hierbei handelt es sich beispielsweise um Blutungen, die sich als Erbrechen von Blut äußern, aber auch im sogenannten Teerstuhl, der sehr dünn, klebrig und tiefschwarz ist. Als Reaktion auf die Blutungen kann der Körper mit Kreislaufproblemen bis hin zum Schock reagieren.
Auch Beschwerden in Nachbarorganen wie der Bauchspeicheldrüse können auftreten. Liegt ein Durchbruch der Magenwand vor, klagt der Patient über Fieber, eine harte Bauchdecke, sehr starken Bauchschmerz, der sich als Spontan-, Druck oder Bewegungsschmerz bemerkbar macht und in den Rücken ausstrahlt.
Heilt das Magengeschwür ab, bilden sich Narben. Beim chronischen Verlauf der Krankheit kann dies zu Spätkomplikationen führen, denn der Magenausgang kann durch die Narben eingeengt werden. Die Folge: der Magen entleert sich nur noch verzögert und reagiert mit einer Erweiterung. Es kommt unter anderem zu häufigem Erbrechen, Störungen im Elektrolythaushalt sowie zur Gewichtsabnahme.
AZIB-NEX-6170/09
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Updated 05.02.2012 08:35 CET
