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Der Magen verfügt über einen sehr effizienten körpereigenen Schutzmechanismus: die intakte, gut durchblutete Magenschleimhaut bildet eine natürliche Barriere für aggressive Säuren und Stoffe, die von außen in den Magen gelangen bzw. dort und in den übrigen Verdauungsorganen produziert werden.
Reichen die Fähigkeiten zur Regeneration des Magens jedoch nicht mehr aus, bringen die Säuren zusammen mit Medikamenten, Rauchen und der Einnahme anderer schädlicher Substanzen den zerstörerischen Prozess in Gang. Es kommt zu einem Defekt des Magengewebes, der durch die Schleimhaut in die tieferen Wandschichten des Magens eindringt.
Bei einigen Patienten gelangen auch größere Inhaltsmengen aus dem Zwölffingerdarm wieder in den Magen. Insbesondere die Gallensäuren greifen dann die Schleimhäute an.
Die Mediziner unterscheiden zwei Typen von Magengeschwüren: Das plötzlich auftretende, akute Geschwür wird durch besondere Streßsituationen verursacht, wie zum Beispiel nach einem schlimmen Unfall oder nach Operationen, heilt jedoch meist rasch wieder ab.
Das chronische Geschwür dagegen entwickelt sich langsam und kehrt häufig wieder.
AZIB-NEX-6170/09
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Updated 17.05.2012 03:26 CEST
