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Die Säure in ihre Schranken weisen.
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Die Diagnose läßt sich meist schon anhand der typischen Beschwerden des Patienten stellen.
Bei einer bereits vorhandenen Entzündung der Speiseröhren-Schleimhaut durch Magen- oder Verdauungssaft liefert die sogenannte Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD) - eine Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Darm - einen eindeutigen Befund.
Um die Beschwerden zu lindern oder zu beseitigen, empfiehlt der Arzt zunächst, mehrere kleinere Mahlzeiten statt weniger großer zu sich zu nehmen und auf Nikotin und hochprozentigen Alkohol zu verzichten.
Säurefördernde Speisen, wie zum Beispiel Kaffee, sollte der Betroffene meiden und allgemein auf das richtige Körpergewicht achten. Im Liegen sollte der Patient den Oberkörper hochlagern.
Neben diesen konservativen Therapien sorgen zahlreiche Medikamente für Abhilfe und dafür, daß die Speiseröhre, falls sie bereits Defekte vorweist, wieder abheilt.
Einige Medikamente unterstützen die Bewegungen des oberen Verdauungstraktes in Richtung des Magens und geben damit auch dem so wichtigen Verschluss zwischen Speiseröhre und Magen Hilfestellung.
Säurehemmende Mittel werden eingesetzt, damit es erst gar nicht zur Bildung überflüssiger Säuren kommt und um deren Aggressivität zu vermindern.
Ein größerer operativer, sogenannter Zwei-Höhlen-Eingriff in Brust- und Bauchraum bleibt Notfällen vorbehalten. Hierbei wird der Übergang zwischen Magen und Speiseröhre manschettenförmig um die Speiseröhre herumgenäht und so wieder ein wirksamer Schlussmechanismus des Magens gegen die Speiseröhre hergestellt.
AZIB-NEX-6170/09
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Updated 05.02.2012 09:01 CET
