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Wenn der Verschluss "schlappmacht"
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Ob der Mensch unter Sodbrennen leidet oder nicht, verdankt er dem Verschluss zwischen der etwa 25 cm langen Speiseröhre und dem Magen, der sich normalerweise nur während des Schluckens öffnet.
Wenn das Ventil auch zwischendurch schlichtweg "schlappmacht", tritt der Mageninhalt teilweise zurück in die Speiseröhre und reizt dort die Schleimhäute. Die Gründe sind nicht immer klar bestimmbar. So kann auch der gesunde Mensch nach einer üppigen, fettreichen Mahlzeit und übermäßigem Alkoholgenuß durchaus über Sodbrennen klagen.
Die Lage des Magens kann ebenfalls den Säurerückfluss begünstigen: Hat der Patient einen Riß im Zwerchfell, fällt ein kleiner Teil des Verdauungsorgans durch das Loch im Zwerchfell in den Brustraum.
Weiter kann es zu Sodbrennen kommen, wenn Störungen im Bewegungsablauf der Speiseröhre während des Schluckens oder bei der Magenentleerung auftreten.
Das lästige Brennen kann auch in Zeiten außergewöhnlicher Belastungen des Körpers auftreten, so zum Beispiel während der Schwangerschaft, wenn der Verschluss durch Hormonausscheidungen gelockert wird. Ebenso bei neuromuskulären Erkrankungen oder bei längerer Intubation des Magens sowie nach Operationen.
AZIB-NEX-6170/09
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Updated 05.02.2012 08:07 CET
