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Bipolare Störung – Leben zwischen den Extremen
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Stimmungsschwankungen gehören zum Leben dazu: Sie sind Teil der eigenen Persönlichkeit als Reaktion auf positive oder negative Ereignisse. Bei Menschen mit einer bipolaren Störung ist das anders. Bei dieser psychischen Störung sind Schwankungen der Stimmung ins Extreme gesteigert und die beiden Pole über einen längeren Zeitraum hinweg sehr stark ausgeprägt. Die bipolare Störung ist auch als manisch-depressive Erkrankung bekannt. Kennzeichnend für das Krankheitsbild ist der extreme Wechsel zwischen den Stimmungen. Manische Phasen (Hochgefühl) wechseln sich mit depressiven Phasen (Niedergeschlagenheit) ab. Sie treten in unregelmäßigen Zeitabständen auf und können drei bis zehn Monate andauern. Dazwischen liegen unterschiedlich lange ausgeglichene Phasen. Häufig wird die Erkrankung von den Betroffenen nicht als solche wahrgenommen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die manischen Phasen nicht sehr stark ausfallen. In Deutschland sind mindestens zwei Millionen Menschen von einer bipolaren Störung betroffen. Sie tritt meist im jungen Erwachsenenalter auf, in der Regel zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.
AZIB-1045005/10
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Updated 17.05.2012 03:27 CEST
