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Erhöhte Cholesterinspiegel werden nicht nur durch einen ungesunden Lebensstil verursacht, sondern es können auch andere Gründe, wie beispielsweise eine genetische Veranlagung, eine Rolle spielen. Das Blutfettprofil aus den Werten für das Gesamtcholesterin, LDL- und HDL-Cholesterin sowie die Triglyzeride gibt erste Anhaltspunkte zur Risikoabschätzung.
Da prinzipiell jeder Mensch erhöhte Cholesterinwerte haben kann, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen (Lipid-Liga) e.V., die Blutfettspiegel bereits bei Kindern ab zehn Jahren erstmalig zu messen und ab 35 die Messung alle zwei Jahre zu aktualisieren.1
Ideale Blutfettwerte
Die folgende Tabelle gibt eine grundsätzliche Übersicht der verschiedenen Blutfettwerte: je höher der LDL-Wert, umso größer ist das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen, je höher der HDL-Wert, umso besser für die Blutgefäße.
1 DGFF (Lipid-Liga) e.V.
2 American Heart Association nach den Leitlinien des National Cholesterol Education Program Adult Treatment Panel III, 2004
AZIB-CRE 5322/09
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Updated 10.09.2010 05:42 GMT
