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Forschung und Entwicklung
Täglich erforschen und entwickeln über 12.000 Mitarbeiter bei AstraZeneca moderne Medikamente, damit Patienten nach dem neuesten Stand der Medizin behandelt werden können.
Für die Entwicklung eines neuen Medikamentes – von der ersten Forschungsreihe bis hin zur Zulassung – muss ein Pharmaunternehmen heute einen Zeitraum von etwa 12 Jahren und Kosten von durchschnittlich 800 Millionen USD veranschlagen.
AstraZeneca investierte im Jahr 2008 insgesamt 5,162 Mrd. USD in die Forschung und Entwicklung (F&E) von neuen Wirkstoffen und die ständige Verbesserung schon zugelassener Medikamente. Ende 2008 befanden sich zehn Präparate in Phase III der Entwicklung. Der Konzern ist mit seinen F&E-Einrichtungen weltweit aufgestellt. Die größten Forschungszentren befinden sich in Großbritannien, Frankreich, Schweden, den USA, Kanada, China, Indien und Japan. Dies ermöglicht den hochqualifizierten Forschern einen weltweiten Wissens- und Erfahrungsaustausch. Bei den Forschungsaktivitäten arbeitet AstraZeneca außerdem mit über 1.000 externen Partnern zusammen. Dazu zählen namhafte universitäre Einrichtungen und Biotech-Unternehmen.
Die Forschungsarbeit von AstraZeneca in Deutschland konzentriert sich auf die Durchführung von Studien mit Patienten, sogenannten klinischen Studien. Zu diesem Zeitpunkt hat das Medikament bereits im Labor an Zellkulturen oder Tieren erfolgsversprechende Ergebnisse geliefert. Für die Durchführung von klinischen Studien arbeitet AstraZeneca in Deutschland mit den britischen und schwedischen Forschungszentren des Konzerns zusammen.
Klinische Studien werden in unterschiedlichen Schritten – sogenannten Phasen – durchgeführt. An Phase-I-Studien nehmen meist nur einige wenige, in der Regel gesunde Probanden teil. Sie dienen dazu, erstmals am Menschen die Verträglichkeit, Darreichungsform und -frequenz sowie die Pharmakokinetik, d. h. die Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung der neuen Substanz zu prüfen.
Phase-II-Studien schließen meist einige hundert Patienten ein und dienen dazu, die optimale Dosis zur Behandlung der Krankheit zu finden und das Nebenwirkungsprofil weiter zu untersuchen. An Phase-III-Studien beteiligen sich meist mehrere tausend Patienten. Diese Studien haben das Ziel, die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit des Präparats statistisch zu belegen. Nach erfolgreichem Abschluss der Phase III können die Studiendaten bei der deutschen oder europäischen Zulassungsbehörde BfArM bzw. EMEA eingereicht werden.
AZIB-AZP-6226/09
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Updated 30.07.2010 10:05 GMT
