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VerantwortungWas tut AstraZeneca für die Sicherheit der Patienten?
In jeder Phase der Medikamentenentwicklung und Vermarktung geht es uns darum, die Nebenwirkungen jedes einzelnen Medikaments zu verringern und die Wirksamkeit zu optimieren.
In umfassenden vorklinischen und klinischen Studien, manchmal mit zehntausenden von Patienten, wird die Sicherheit und Wirksamkeit neuer Medikamente getestet. Trotz sehr großer Untersuchungsgruppen können extrem seltene Nebenwirkungen nicht immer festgestellt werden. AstraZenecas Verantwortung gegenüber den Patienten erstreckt sich daher auch auf die fortlaufende Sicherheitsüberwachung seiner Medikamente nach der Markteinführung.
Wie reagiert AstraZeneca auf neu entdeckte Nebenwirkungen?
Hier kommen verschiedene Maßnahmen zum Einsatz. Sie reichen von der Durchführung weiterer klinischer Studien über Änderungen an der Packungsbeilage bis zur Kommunikation mit Ärzten und anderen Heilberuflern. In bestimmten Fällen kann es notwendig sein, eine klinische Studie abzubrechen oder ein Medikament vom Markt zu nehmen.
AstraZeneca lässt den Zulassungsbehörden regelmäßig Sicherheitsberichte zukommen. Zum anderen werden sie über besondere Angelegenheiten der Patientensicherheit umgehend informiert. Wie oft das geschieht, hängt von den länderspezifischen Bestimmungen und der Länge der Vermarktungszeit ab. In Europa sind diese Berichte beispielsweise während der ersten 2 Jahre alle 6 Monate vorgeschrieben.
Werden in neuen Forschungen weitere Erkenntnisse über unsere Medikamente gewonnen, aktualisieren wir Packungsbeilagen mit den entsprechenden Hinweisen zu den Nebenwirkungen oder Beschränkungen auf bestimmte Patientengruppen. In medizinischen Fachartikeln und durch unseren Außendienst stellen wir sicher, dass verschreibende Ärzte über diese Änderungen informiert werden.
Bei ernsthaften potenziellen Nebenwirkungen informieren wir verschreibende Ärzte in der Regel noch bevor eine Verbindung zu unseren Medikamenten nachgewiesen worden ist. Dafür setzen wir die Methode der Rote-Hand-Briefe ein. Zudem werden schnelle, direkte Kommunikationsmittel wie E-Mails und persönlich adressierte Briefe eingesetzt, aber auch Zeitungsanzeigen, Radiowerbung und TV-Spots. Wir arbeiten eng mit den nationalen Zulassungsbehörden und ihren Netzwerken zusammen und ziehen Produkte in ernsten Fällen umgehend vom Markt zurück.
Wer ist bei AstraZeneca für Patientensicherheit verantwortlich?
Unsere beiden Chief Medical Officers (CMOs) sind zuständig für das Nutzen-Risiko-Profil unserer Produkte, die sich in noch der Entwicklung befinden oder bereits vermarktet werden. Sie arbeiten mit dem Leiter der Abteilung Gobal Patient Safety und der europäischen sachkundigen Person für Pharmakovigilanz zusammen, um die Patientensicherheit für AstraZeneca zu kontrollieren. Diese Arbeitsgruppe wird von der Organisation für Patientensicherheit unterstützt. Sie kontrolliert die Sicherheit unserer Prüfpräparate und vermarkteten Medikamente mithilfe unserer Überwachungssysteme für Patientensicherheit.
Auf globaler Ebene wird jedes Prüfpräparat und vermarktete Medikament durch einen Global Safety Physician und ein auf Patientensicherheit spezialisiertes Team von Wissenschaftlern überwacht. Für jeden unserer Märkte sind außerdem gesonderte Sicherheitsmanager zuständig. Sie stellen die Produktsicherheit auf lokaler Ebene sicher.
Auch unser Außendienst spielt bei der Patientensicherheit eine wichtige Rolle. Er wird besonders darauf geschult, Ärzte bei Außenterminen zu potenziellen Nebenwirkungen zu befragen und sie über neue Sicherheitshinweise zu informieren.
Jeder Mitarbeiter von AstraZeneca ist verpflichtet, Sicherheitsrisiken zu melden, sobald er davon erfährt. Wir führen Aufklärungskampagnen bei unseren Mitarbeitern durch, um sie für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (potenzielle Nebenwirkungen) zu sensibilisieren und für deren systematische Erfassung zu schulen.
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Warum werden nicht alle Medikamente so entwickelt, dass sie absolut sicher sind? collapse
Im Idealfall setzt die Wirkung eines Medikamentes lediglich an der avisierten Symptomatik an und hat keine weiteren Wirkungen. Dies ist jedoch trotz aller wissenschaftlichen Bemühungen nicht möglich. Jedes Medikament kann unter Umständen bei manchen Patienten Nebenwirkungen auslösen. Es geht bei der Einstufung der Medikamentensicherheit also darum, zwischen Behandlungsnutzen und möglichen Risiken abzuwägen. Dabei hängt die Frage nach einem akzeptablen Risiko unter anderem von der behandelten Krankheit ab. Bei lebensbedrohlichen Krankheiten, wie beispielsweise Krebs, sind potenziell schwerwiegende Nebenwirkungen als akzeptabler einzustufen, da es insbesondere darum geht, Leben zu retten oder zu verlängern. Das Nutzen-Risiko-Profil eines Medikaments richtet sich aber auch nach den Nebenwirkungen von Alternativtherapien oder den Risiken einer Nichtbehandlung.
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Unsere Standards collapse
AstraZeneca vertreibt Medikamente in über 100 Ländern weltweit. Für die Sicherheit aller vermarkteten Medikamente setzen wir globale und lokale Überwachungssysteme ein, mit denen wir sehr schnell auf neue potenzielle Nebenwirkungen reagieren können.
Die Patientensicherheit ist ein wichtiger Bestandteil unserer globalen Richtlinien zur Bioethik:
- Regelmäßige Analyse von Sicherheitsdaten zur Früherkennung potenzieller neuer Nebenwirkungen
- Begutachtung aller Sicherheitsberichte durch medizinisches Fachpersonal
- Rechtzeitige Benachrichtigung von Forschern, verordnenden Personen, Ärzten, Verbrauchern und Probanden über neue Sicherheitshinweise
- Alle relevanten Informationen zur Patientensicherheit müssen auf unseren Produkten ausgewiesen werden.
- Unsere Mitarbeiter müssen alle potenziellen Sicherheitsrisiken melden, von denen sie Kenntnis erlangen.
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Weg zum Medikament
Vom ersten Test im Reagenzglas bis zur Zulassung: Erfahren Sie mehr über die Entstehung eines Medikaments in unserer interaktiven Übersicht. -
Unser Verhaltenskodex
Die Unternehmenskultur von AstraZeneca ist im Verhaltenskodex zusammengefasst, an den sich alle Mitglieder der AstraZeneca Gruppe halten. Mehr über die Inhalte des Verhaltenskodex finden Sie hier.
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Arbeitsmappe
In Ihrer Arbeitsmappe können Sie verschiedene PDF-
Dokumente sammeln und zu einem Dokument verbinden.

