AstraZeneca spendet 9 Millionen Mundschutzmasken, um weltweit Fachkräfte im Gesundheitswesen bei der Bewältigung von COVID-19 zu unterstützen

  • Deutschland hat von AstraZeneca diese Woche 300.000 Mundschutzmasken zur bundesweiten Weitergabe an Gesundheitseinrichtungen erhalten
  • AstraZeneca arbeitet zudem mit Hochdruck an der Entwicklung neuer diagnostischer Testverfahren und einer vorbeugenden Therapie gegen das Coronavirus (COVID-19)
  • Eine neue Studie mit dem BTK-Inhibitor (Acalabrutinib) des Unternehmens soll die Behandlungsoptionen von COVID-19-Patienten untersuchen

Wedel, 28. April 2020 – AstraZeneca, eines der weltweit führenden Unternehmen der forschenden Arzneimittelindustrie, spendet 9 Millionen Mundschutzmasken, um weltweit medizinisches Fachpersonal bei der Bewältigung der Coronavirus (COVID-19)-Pandemie zu unterstützen. Deutschland hat diese Woche 300.000 Mundschutzmasken als Spende von AstraZeneca erhalten. Daneben arbeitet AstraZeneca mit Hochdruck an der Entwicklung von neuen diagnostischen Tests sowie an einer vorbeugenden Therapie gegen das Coronavirus.

Pascal Soriot, CEO AstraZeneca, steht für das Engagement des Unternehmens: „Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind, sowie bei den Mitarbeitern im Gesundheitswesen, die sie pflegen und medizinisch betreuen. Als Unternehmen arbeiten wir unter anderem mit internationalen Gesundheitsbehörden zusammen, um unser wissenschaftliches Know-how und unsere Expertise weiterzugeben. Wir werden im ersten Schritt Mundschutzmasken für die Mitarbeiter im Gesundheitswesen spenden und unsere Bemühungen im Hinblick auf neue diagnostische Testverfahren und eine Therapie von COVID-19 weiter ausbauen.“ AstraZeneca beschleunigt die Entwicklung von diagnostischen Testverfahren mit dem Ziel, die Testraten noch weiter zu erhöhen. Dafür arbeitet das Unternehmen auch eng mit staatlichen Behörden an existierenden Screening-Programmen.

Die Teams für Forschung und Entwicklung (R&D, Research & Development) bei AstraZeneca arbeiten mit Hochdruck daran, monoklonale Antikörper zu identifizieren, um Fortschritte bei der Entwicklung einer vorbeugenden Therapie von COVID-19 im Rahmen klinischer Studien zu erzielen. Mehr als 50 Virologen, Immunologen, Atemwegsspezialisten und „Protein Engineering“-Experten aus den Bereichen Forschung, Zulassung und Produktion legen höchste Priorität auf die Entwicklung einer Therapie zur Eindämmung der globalen Auswirkungen von COVID-19.

Weiterhin gab AstraZeneca bekannt, eine globale Studie aufzusetzen, um das Potenzial seines BTK-Inhibitors Acalabrutinib bei der Behandlung von hospitalisierten COVID-19-Patienten zu untersuchen. In dieser Studie wird überprüft, inwieweit ein akutes Lungenversagen und eine damit einhergehende künstliche Beatmung durch das Medikament Acalabrutinib verhindert werden könnten.

Seit Beginn des COVID-19-Ausbruchs hat AstraZeneca bereits mehrfach finanzielle Mittel, Medikamente und persönliche Schutzausrüstungsgegenstände Gesundheitsorganisationen in China und mehreren weiteren Ländern weltweit zur Verfügung gestellt.

Engagement AstraZeneca Deutschland im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie

„Zu unseren Prioritäten zählt neben der Sicherstellung einer unterbrechungsfreien Versorgung mit Medikamenten auch das Engagement für die Gesundheit und den Schutz der Gesellschaft. Indem wir Mundschutzmasken zur Verfügung stellen, möchten wir die Menschen unterstützen, die zur Zeit eine der wichtigsten Aufgaben des Landes übernehmen: COVID-19-Patienten pflegen, betreuen und behandeln. Ihnen gilt unser Dank und unsere uneingeschränkte Unterstützung.“
Dr. Hans Sijbesma, Geschäftsführer AstraZeneca Deutschland

  • Liefersicherheit: Die Mitarbeiter der Verpackung und Distribution am Standort Wedel arbeiten unter besonderen Schutzvorkehrungen, um die reibungslose Versorgung mit Medikamenten sicherzustellen.
  • Spenden von Mundschutzmasken: 300.000 Mundschutzmasken stellt AstraZeneca für die Gesundheitseinrichtungen in Deutschland diese Woche zur Verfügung.
  • Freiwilligendienst ermöglichen: Mitarbeiter, die für die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung zur Zeit nicht zwingend benötigt werden, können für einen Zeitraum von bis zu vier Wochen freigestellt werden, um bei der Versorgung von COVID-19-Patienten zu unterstützen oder sich in anderen Bereichen der Gesellschaft einzubringen – zum Beispiel für das Blutspenden oder die Unterstützung älterer Mitmenschen.


Über AstraZeneca

Die AstraZeneca GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca PLC. AstraZeneca gehört mit einem Konzernumsatz von rund 24,4 Milliarden USD (2019) weltweit zu den führenden Unternehmen der forschenden Arzneimittelindustrie. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt innovative Arzneimittel schwerpunktmäßig in den drei Therapiebereichen Onkologie, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen sowie Atemwegserkrankungen. AstraZeneca agiert in über 100 Ländern und seine innovativen Medikamente werden von Millionen Patienten weltweit angewendet. Weitere Informationen finden Sie auf www.astrazeneca.de.


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