AstraZenecas „Ambition Zero Carbon”: CO2-neutral bis 2025 und CO2-negativ entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2030

  • 1-Milliarde-Dollar-Investitionsprogramm umfasst Einführung der nächsten Generation von Inhalatoren und zahlreiche Energieinitiativen zur Klimaneutralität.
  • AstraZeneca tritt dem Rat für nachhaltige Märkte (SMC) zur Förderung einer veränderten Klimapolitik bei und pflanzt 50 Millionen Bäume im Rahmen eines Wiederaufforstungsprogramms.

Wedel, 06. Februar 2020 – AstraZeneca, eines der weltweit führenden Unternehmen der forschenden Arzneimittelindustrie, gab beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos sein ehrgeiziges Programm bekannt, die CO2-Emissionen seiner internationalen Geschäftstätigkeiten bis 2025 auf Null zu senken und bis 2030 die gesamte Wertschöpfungskette CO2-negativ zu gestalten. Damit zieht das Unternehmen seine Pläne zur  Entkarbonisierung um mehr als 10 Jahre vor.

Mit der Strategie „Ambition Zero Carbon” will AstraZeneca seine wissenschaftsbasierten Klimaziele vorzeitig erreichen. Dafür wird das Unternehmen seine Energieproduktivität verdoppeln, zur Strom- und Wärmeerzeugung auf erneuerbare Energien zurückgreifen und seinen gesamten Firmenfuhrpark fünf Jahre früher als geplant auf Elektrofahrzeuge umstellen.

Das Unternehmen investiert bis zu einer Milliarde Dollar in die Erreichung dieser Ziele und in die Entwicklung eines Dosier-Inhalators der neuen Generation, nahezu ohne Treibhauspotenzial. Mit „Ambition Zero Carbon” möchte AstraZeneca Klimaneutralität allein durch die Umstellung seiner globalen Aktivitäten und ohne Kompensationszahlungen erreichen.

AZ schafft nachhaltige Lösungen im Einklang mit weltweiten Wiederaufforstungsprojekten
Ein weiterer Aspekt des im Januar beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos vorgestellten Aktionsplans ist die Aufforstungsinitiative „AZ Forest”, bei der innerhalb der kommenden fünf Jahre 50 Millionen Bäume gepflanzt werden. In Kooperation mit den jeweiligen lokalen Regierungen und der gemeinnützigen Organisation „One Tree Planted”, die sich weltweit Wiederaufforstungsprojekten widmet, werden im Februar 2020 die ersten Bäume gepflanzt. Diese Initiative unterstützt die kürzlich ins Netz gestellte Plattform „1t.org” des WEF zur Pflanzung von weltweit einer Billion Bäume.

Um aktiv branchenübergreifende Lösungen zur Entkarbonisierung der Weltwirtschaft mitzugestalten, wird Pascal Soriot, CEO AstraZeneca, an der Gründungsversammlung des Rats für nachhaltige Märkte, SMC (Sustainable Markets Council) teilnehmen. Der Rat soll mit Unterstützung des WEF als Beratungsgremium aus Führungskräften öffentlicher, privater und gemeinnütziger Einrichtungen nachhaltige Lösungen im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen vorantreiben.

„Der Klimawandel stellt eine akute Bedrohung für die öffentliche Gesundheit, die Umwelt und die Nachhaltigkeit der Weltwirtschaft dar”, bekräftigte Pascal Soriot. „Seit 2015 haben wir die Treibhausemissionen unserer Geschäftstätigkeiten um ein knappes Drittel und unseren Wasserverbrauch um fast 20 % verringert.“

„Jetzt ist es jedoch an der Zeit, noch rascher zu handeln und unsere Anstrengungen zu verdoppeln. Mit Hilfe der Verpflichtungen, die AstraZeneca im Rahmen seiner Strategie „Ambition Zero Carbon” eingegangen ist, können wir die Auswirkungen unseres Unternehmens auf das Klima schneller verringern und gleichzeitig eine weltweite Kooperation anregen, die einen Wandel der Politik fördert”, so Pascal Soriot.

Alexander Farsan, globaler Leiter für wissenschaftsbasierte Ziele beim WWF und Mitglied des Lenkungsausschusses der SBT-Initiative (Science Based Targets Initiative), lobte: „Wir beglückwünschen AstraZeneca zu seinem Handeln angesichts des Klimawandels und zur Anhebung seiner wissenschaftsbasierten Klimaschutzziele, die bereits zuvor im Einklang mit dem ehrgeizigsten Ziel des Pariser Abkommens standen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Immer mehr Bevölkerungsgruppen weltweit sind von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Daher entspricht der gemeinschaftsorientierte Ansatz von AstraZeneca, die Klimaauswirkungen seiner Wertschöpfungskette mit Hilfe einer wissenschaftsbasierten Strategie zu verringern, den Erfordernissen unserer Zeit.”

 

Nachhaltigkeit bei AstraZeneca Deutschland
„Wir arbeiten hart daran, unseren ökologischen Fußabdruck in Deutschland stetig zu verkleinern und das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben – mit der Optimierung von Prozessen sowie praxisorientierten Initiativen und Projekten.”
(Dr. Hans Sijbesma, Geschäftsführer)

  • AstraZeneca stellt seine Dienstwagen auf eine „Green Fleet” mit Hybrid-, Plug-Ins und Elektrofahrzeugen bzw. Fahrzeugen mit durchschnittlich deutlich geringerem CO2-Ausstoß um.
  • Ziel ist es zudem schon jetzt, AstraZeneca-Veranstaltungen möglichst klimaneutral durchzuführen und unvermeidbare CO2-Emissionen auszugleichen.
  • Beispiel für ein solches Kompensationsprojekt ist die Renaturierung des Königsmoors in Schleswig-Holstein, die 2019 mit 50.000 EUR gefördert wurde.
  • AstraZeneca übernimmt gesellschaftliche Verantwortung – auch über das Klima hinaus. Mit unserem „Young Health Programme””unterstützen wir weltweit Jugendliche, eigenverantwortlich mit ihrer Gesundheit umzugehen. In Deutschland haben wir das Projekt „Young Health 4 Hamburg“ zusammen mit Experten von basis & woge e.V. ins Leben gerufen. Unser gemeinsames Ziel ist die Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen, die auf der Straße leben.

Weitere Informationen zum Engagement von AstraZeneca für mehr Nachhaltigkeit finden Sie unter: https://www.astrazeneca.com/sustainability.html

 

Zu den Projekten

Strategie „Ambition Zero Carbon”
„Ambition Zero Carbon” beschleunigt den 2015 bei AstraZeneca entwickelten Plan, den CO2-Fußabdruck des Unternehmens zu verringern. Die dafür gesetzten Ziele basieren auf wissenschaftlich fundierten Klimaschutzerkenntnissen. Um seine CO2-Emissionen bis 2025 auf Null zu senken, wird AstraZeneca seinen Energiebedarf für Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen beziehen und seinen Firmenfuhrpark zu 100 % mit Elektrofahrzeugen ausrüsten.

Kohlenstoffnegative Wertschöpfungskette
AstraZeneca hat erkannt, dass die Gesamtemissionen seiner Partner entlang der Wertschöpfungskette die der unternehmenseigenen Aktivitäten deutlich übersteigen. Das Unternehmen verpflichtet sich, auch seine Zulieferer zu einer kontinuierlichen Verringerung ihrer Direktemissionen bis 2030 aufzufordern und Möglichkeiten zu finden, der Atmosphäre mehr Treibhausgase zu entziehen als zu emittieren. So erreicht AstraZeneca bis 2030 eine CO2-negative Bilanz entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette.

Inhalatoren der nächsten Generation
AstraZeneca verpflichtet sich, bis 2025 eine neue Generation von Inhalatoren zur Behandlung von Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen (COPD) auf den Markt zu bringen, deren Treibmittel nahezu kein Treibhauspotenzial besitzen. AstraZeneca geht davon aus, dass das Treibmittel in den kommenden Druckgas-Dosierinhalatoren (pMDI, pressurized metered dose inhaler) ein um 90-99 % geringeres Treibhauspotenzial besitzen wird als die Treibmittel in Vorgängermodellen. Neben einer neuen Generation von pMDI wird AstraZeneca weiterhin Arzneimittel zur Verwendung mit Trockenpulverinhalatoren (TPI) anbieten. pMDI stellen für Patienten eine wichtige Therapieoption dar, insbesondere, wenn für die Wahl des Inhalators Vertrautheit mit dem Gerät, eingeschränkte Lungenfunktion, hohes oder geringes Patientenalter, motorische oder kognitive Defizite eine Rolle spielen.

„AZ Forest”
Zusätzlich zur Beseitigung von CO2-Emissionen durch die eigenen Geschäftstätigkeiten ist sich AstraZeneca der unmittelbaren Auswirkungen einer Wiederaufforstung auf das Klima und die menschliche Gesundheit bewusst. Bäume können auf natürliche Weise CO2 binden und sind somit unerlässlich, um die Folgen des Klimawandels abzumildern. AstraZeneca wird in verschiedenen Ländern mit anerkannten Aufforstungs-Organisationen und Regierungen zusammenarbeiten, um innerhalb der kommenden fünf Jahre 50 Millionen Bäume zu pflanzen. Die ersten Projekte starten im Februar 2020.

SMC – Sustainable Markets Council
Mit Unterstützung des Weltwirtschaftsforums rief Prinz Charles den SMC, einen Rat für nachhaltige Märkte, ins Leben. Dieser soll den Übergang zu nachhaltigen Märkten und einer kohlenstofffreien globalen Wirtschaft beschleunigen. AstraZeneca ist Gründungsmitglied dieses Netzwerks aus Führungskräften öffentlicher, privater und gemeinnütziger Einrichtungen, das sich für wegweisende Lösungen und die Entwicklung nachhaltiger Märkte einsetzt. Der SMC feiert in Davos seinen offiziellen Auftakt und kommt dort erstmals zusammen, um konkrete Maßnahmen zur Erreichung der gesetzten Ziele für 2020 zu besprechen.

Indizes und Rankings
A-Liste der CDP zu Klimamaßnahmen
Zum vierten Mal in Folge wurde AstraZeneca am 20. Januar 2020 auf Grundlage seines Klimaberichts 2019 für seine Maßnahmen mit einem Platz auf der angesehenen A-Liste der Nichtregierungsorganisation CDP (Carbon Disclosure Project) ausgezeichnet. Damit wurden die Bemühungen von AstraZeneca zur Verringerung von Treibhausgasen, zur Bekämpfung von Klimarisiken und Entwicklung eines kohlenstoffarmen Wirtschaftens gewürdigt. Die CDP fasste ihren Entschluss anhand der von AstraZeneca  über den CDP-Fragebogen zum Klimawandel bereitgestellten Daten. AstraZeneca ist unter tausenden bewerteten Unternehmen eines der wenigen, das die höchste zu vergebende Note erhielt.

Ihre Ansprechpartnerin
Sabine Reinstädler
Leitung PR & Kommunikation
AstraZeneca GmbH
Tinsdaler Weg 183
22880 Wedel
Tel.: +49 4103 708 3594
E-Mail: sabine.reinstadler@astrazeneca.com

DE-24414/20