Ökologische Nachhaltigkeit

Ökologische Nachhaltigkeit bedeutet, unternehmerische Aktivitäten so zu gestalten, dass Klima und natürliche Ressourcen geachtet und geschützt werden.

Unser Ansatz umfasst den gesamten Produktlebenszyklus und die wissenschaftsbasierte Fokussierung führt zu kontinuierlichen Verbesserungen in der gesamten Wertschöpfungskette.

21 %

weniger CO2-Emissionen seit 2010

18 %

weniger Gesamtabfälle seit 2010

14 %

weniger Wasserverbrauch seit 2010


Was wir tun

Festlegen künftiger Ziele

2015 arbeitete AstraZeneca eine neue Strategie für Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SHE) für den Zeitraum von 2016 bis 2025 aus. Bei der Festlegung der neuen CO2-Ziele richteten wir uns nach der „Science-Based Targets Setting-Initiative“ (wissenschaftlich fundierte Methode zur Bestimmung der CO2-Reduktionsziele), die von den Umweltschutzorganisationen World Resources Institute (WRI), World Wildlife Fund (WWF) und dem Carbon Disclosure Project (CDP) entwickelt wurde.

Unsere Verpflichtungen bis 2025:

  • CO2: Begrenzung der Emissionen auf das Niveau von 2015 trotz erweiterter betrieblicher Aktivitäten und Senkung der Kohlenstoffintensität des Energiebedarfs um 30 % über die gesamte Wertschöpfungskette
  • Abfälle: Zielsetzung einer Gesamtverringerung um 10 % gegenüber dem Ausgangswert von 2015
  • Wasser: Begrenzung des Wasserverbrauchs auf das Niveau von 2015 trotz wachsender Geschäftsaktivitäten
  • Ressourceneffizienz: 90 % Ausbeute bei der Synthese aktiver pharmazeutischer Wirkstoffe (API) zur Erfüllung der Effizienzziele bei Markteinführung
  • Einrichtung eines effektiven Umweltmanagementsystems von der Produktentwicklung bis zum Ende des Produktlebenszyklus

 

Ausführliche Informationen zu unseren neuen Verpflichtungen erhalten Sie unter:

Ökologische Nachhaltigkeit – Aktualisierung 2015 (Environmental sustainability update 2015, in Englisch).

Kontrolle der CO2-Emissionen über den gesamten Produktlebenszyklus

Dieses Jahr schlossen wir unsere Verpflichtungen zur CO2-Senkung für den Zeitraum 2010 bis 2015 ab. Unser Ziel für 2015 war die Senkung der betrieblichen Treibhausgasemissionen gegenüber 2010 um 20 %. Erreicht wurde eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 21 % gegenüber 2010 (ohne Emissionen aus der Patientennutzung von Inhalator-Produkten). 2015 wurden 6 % des Gesamtenergieverbrauchs aus nachweislich erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Damit haben wir unser Ziel erreicht, diesen Anteil gegenüber dem Niveau von 2010 um 50 % zu erhöhen. Maßgeblichen Anteil an der Senkung der CO2-Emissionen hatte die Umstellung von Luft- auf Seefracht.

Verantwortungsbewusste Wassernutzung

AstraZeneca ist entschlossen, den Wasserverbrauch zu minimieren und die Aufbereitung des genutzten Wassers nach höchsten Standards sicherzustellen. Das unternehmensweite Ziel für 2015 war eine Reduzierung des Gesamtwasserverbrauchs um 25 % gegenüber dem Stand von 2010. An allen größeren Standorten wurden Wasserschutzpläne eingeführt, insbesondere an Standorten mit hohem Wasserverbrauch oder in Regionen mit Wasserknappheit. Seit 2010 konnte AstraZeneca den Wasserverbrauch um 14 % senken.

Verantwortungsbewusstes Abfallmanagement

Unser vorrangiges Ziel ist die Abfallvermeidung. Wenn eine Vermeidung praktisch nicht möglich ist, konzentrieren wir uns zunächst auf die Minimierung und anschließend auf die geeignete Behandlung oder Entsorgung von Abfällen, um die Wiederverwendungs- und Recyclingrate zu maximieren und die auf Mülldeponien entsorgte Menge zu reduzieren.

Unser Ziel für 2015 war eine Reduzierung gefährlicher und ungefährlicher Abfälle um 15 % gegenüber 2010. Tatsächlich wurde eine Reduzierung der gefährlichen Abfälle um 22 % sowie der ungefährlichen Abfälle um 14 % erreicht.

Schutz der Artenvielfalt

AstraZeneca ist entschlossen, die Auswirkungen auf die Artenvielfalt sowohl an den eigenen Standorten als auch bei der Nutzung natürlicher biologischer Ressourcen in der Produktentwicklung zu kontrollieren. AstraZeneca untersucht die potenziellen lokalen Auswirkungen auf die Artenvielfalt an den 38 größten Standorten. An 25 dieser Standorte werden derzeit maßgeschneiderte Biodiversitäts-Aktionspläne (BAPs) eingeführt.

Bei der Nutzung natürlicher, biologischer Ressourcen (z. B. Pflanzen- oder Fischextrakte) bekennen wir uns zu den Verpflichtungen aus dem Nagoya-Protokoll. Wir erarbeiten zurzeit Governance-Strukturen, Instrumentarien und Standards für die Unterstützung von Wissenschaftlern bei der Nutzung biologischer Ressourcen, die unter dieses Protokoll fallen.

Ökologische Produktverantwortung

Die Verbesserung der Umweltleistung unserer Produktpipeline erfordert ein empfindliches Gleichgewicht zwischen der Erfüllung der Patientenbedürfnisse und einer Reduzierung der Umweltbelastung. Wir möchten in der Branche einen führenden Beitrag zum Verständnis und zur Verringerung der Auswirkungen von Arzneimittelrückständen in der Umwelt (PIE) leisten. Wir investieren beträchtliche Mittel in die Erforschung von Verhalten und Wirkung unserer Arzneimittel in der Umwelt, um die Risiken effizient kontrollieren zu können.

Umweltverträglichkeit unserer Produkte

AstraZeneca ist entschlossen, ein effektives Umweltmanagementsystem für die Produkte von der Markteinführung bis zum Ende des Lebenszyklus sicherzustellen. Wir streben eine führende Rolle in der Branche für das Verständnis und die Verringerung der Auswirkungen von Arzneimitteln in der Umwelt an. Wir haben dazu eine kleine Animation angefertigt, die deutlich macht, wie wir diese Herausforderung angehen.


Informationen über Umweltrisiken unserer Arzneimittel:

Ein Überblick über die Umweltrisiken der Arzneimittel von AstraZeneca. Diese Informationen werden bei Bedarf aktualisiert, sobald neue Daten verfügbar sind.