Young Health Programme

Schätzungsweise 38 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den sogenannten „nicht übertragbaren Krankheiten“ (NCD). Dazu gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes. Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern sind nicht übertragbare Krankheiten am häufigsten verantwortlich für Tod und Behinderungen – mit steigender Tendenz.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat AstraZeneca 2010 das „Young Health Programme“ (YHP) gestartet. Es richtet in einzigartiger Weise den Fokus auf die Prävention der häufigsten nicht übertragbaren Krankheiten (Typ 2-Diabetes, Krebs, Herz- und Atemwegserkrankungen), insbesondere bei sozial benachteiligten jungen Menschen. In diesem Programm arbeiten wir mit mehr als 30 Fachorganisationen zusammen und unterstützen lokale Projekte zur Erforschung und Prävention der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung dieser Krankheiten: Tabakkonsum, Alkoholmissbrauch und ungesunde Ernährung.

Die Erfolge sind beachtlich: Seit 2010 haben wir mit dieser Initiative bereits über 1,2 Millionen junge Menschen in 18 Ländern auf fünf Kontinenten erreicht. Dazu wurden fast 10.000 junge Erwachsene ausgebildet, um Gesundheitsinformationen innerhalb ihrer Gemeinden und Nachbarschaften weiterzugeben. Über 10.000 ErsthelferInnen wurden speziell in Kindergesundheit geschult und konnten so die Nachhaltigkeit des Young Health Programmes wirksam unterstützen.

Unser Engagement in Deutschland: Einsatz auf Hamburgs Straßen

Gemeinsam mit ExpertInnen von Plan International und der John Hopkins School of Public Health hat AstraZeneca das „Young Health Programme“ ins Leben gerufen, um die Lebensqualität von jungen Menschen weltweit zu verbessern. Da sich die Bedürfnisse von Region zu Region unterscheiden, unterstützen uns PartnerInnen in 18 Ländern. Unser gemeinsames Ziel: Eine Million junge Menschen über fünf Jahre zu erreichen und sie zu ermutigen, eigenverantwortlich mit ihrer Gesundheit umzugehen.

Ein Beispiel hierfür ist das Straßenkinder-Projekt in Hamburg. Mit dem lokal ansässigen Verein basis & woge setzen wir uns dafür ein, die Lebensumstände von obdachlosen Jugendlichen langfristig zu verbessern. Wir fördern Gesundheitsprojekte wie Hygienekurse, aber auch Beschäftigungsmöglichkeiten, die die Eigeninitiative stärken und den Jugendlichen Perspektiven abseits der Straße bieten.

Allein in der Hansestadt sind etwa 700 Jugendliche obdachlos. Der Verein basis & woge setzt sich dafür ein, ihre Lebensumstände langfristig zu verbessern. Psychische Störungen, HIV, Hepatitis oder Asthma – Jugendliche auf der Straße leiden häufig an schweren Krankheiten, doch nur wenige gehen gehen zu ÄrztInnen.

Über die Gesundheitsprojekte hinaus unterstützt AstraZeneca seit 2013 auch unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten für die jungen Menschen. So können betroffene Jugendliche stärken und ihnen Perspektiven abseits der Straße bieten. So können betroffene Jugendliche in einem Secondhandladen arbeiten oder handwerkliche Tätigkeiten für den Verein übernehmen. Denn Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheiten.

Unser „Young Health Programme“ fußt auf drei Säulen: finanzielle Projektförderung, Fundraising sowie Sachspenden und nicht zuletzt Volunteering. Denn der Erfolg ist auch wesentlich vom Engagement unserer MitarbeiterInnen abhängig, die sich zum Beispiel durch die Übernahme von Patenschaften oder durch Hilfe vor Ort persönlich einsetzen. An unserem „AlleZusammen“-Tag, einem CSR-Aktionstag, bei dem die Mitarbeitenden im Dienste der guten Sache die Ärmel hochkrempeln, stellt sich schnell ein beispielhaftes Gemeinschaftsgefühl ein.