Patienten

Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Patient


Patienten - Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Patient

Seit Jahren erforscht AstraZeneca Arzneimittel für die Behandlung von Erkrankungen, wie Diabetes, Akutes Koronarsyndrom (Herzinfarkt, Angina pectoris), Atemwegserkrankungen und Krebs (z. B. Lungenkrebs, Eierstockkrebs, Brustkrebs). Diese Erfahrung findet sich in der erfolgreichen Entwicklung innovativer Arzneimittel in den genannten Therapiegebieten wieder. Um diesem Anspruch auch in Zukunft gerecht zu werden, möchten wir unser Handeln noch mehr an dem Bedarf und den Wünschen von Betroffenen ausrichten. Ein wichtiger Teil unserer täglichen Arbeit ist daher die Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen und der Erfahrungsaustausch mit einzelnen Patienten sowie ihren Angehörigen. Nur so können wir die verschiedenen Bedürfnisse von Patienten in Bezug auf ihre Erkrankung und ihre Herausforderungen im Gesundheitswesen verstehen und uns dafür einsetzen.


Austausch mit Patienten

Patienten verfügen über die sogenannte erlebte Kompetenz und wissen daher sehr genau über ihre speziellen Bedürfnisse in Bezug auf ihre Erkrankung und Arzneimittel Bescheid. Patienten sind maßgeblich verantwortlich für den Erfolg einer Therapie: So tragen sie anteilig die Kosten ihrer Therapie und entscheiden sich für oder gegen eine regelmäßige Medikamenteneinnahme. Sie kennen zudem die Wege, welche bei einer bestimmten Erkrankung in dem Gesundheitssystem zu durchlaufen sind und auch die möglichen Hürden, mit denen man konfrontiert werden könnte. Die Gesamtheit dieser Informationen und die persönlichen Erfahrungen der Betroffenen prägen die Weiterentwicklung unserer Arzneimittel und die weiteren Angebote für Patienten und Ärzte maßgeblich. Damit kommen sie den Betroffenen wieder zugute.

Suchen Sie Patienteninformationen zu den jeweiligen Erkrankungen dann besuchen Sie uns auf

www.lungenkrebs.de

www.herzbewusst.de

www.zuckerkrank.de

 

Patientenorganisationen

Patientensicherheit


Was tut AstraZeneca für die Sicherheit der Patienten?

In jeder Phase der Medikamentenentwicklung und Vermarktung geht es uns darum, die Nebenwirkungen jedes einzelnen Medikaments zu verringern und die Wirksamkeit zu optimieren.

In umfassenden vorklinischen und klinischen Studien, manchmal mit zehntausenden von Patienten, wird die Sicherheit und Wirksamkeit neuer Medikamente getestet. Trotz sehr großer Untersuchungsgruppen können extrem seltene Nebenwirkungen nicht immer festgestellt werden. AstraZenecas Verantwortung gegenüber den Patienten erstreckt sich daher auch auf die fortlaufende Sicherheitsüberwachung seiner Medikamente nach der Markteinführung.

Wie reagiert AstraZeneca auf neu entdeckte Nebenwirkungen?

Hier kommen verschiedene Maßnahmen zum Einsatz. Sie reichen von der Durchführung weiterer klinischer Studien über Änderungen an der Packungsbeilage bis zur Kommunikation mit Ärzten und anderen Heilberuflern. In bestimmten Fällen kann es notwendig sein, eine klinische Studie abzubrechen oder ein Medikament vom Markt zu nehmen.

AstraZeneca lässt den Zulassungsbehörden regelmäßig Sicherheitsberichte zukommen. Zum anderen werden sie über besondere Angelegenheiten der Patientensicherheit umgehend informiert. Wie oft das geschieht, hängt von den länderspezifischen Bestimmungen und der Länge der Vermarktungszeit ab. In Europa sind diese Berichte beispielsweise während der ersten 2 Jahre alle 6 Monate vorgeschrieben.

Werden in neuen Forschungen weitere Erkenntnisse über unsere Medikamente gewonnen, aktualisieren wir Packungsbeilagen mit den entsprechenden Hinweisen zu den Nebenwirkungen oder Beschränkungen auf bestimmte Patientengruppen. In medizinischen Fachartikeln und durch unseren Außendienst stellen wir sicher, dass verschreibende Ärzte über diese Änderungen informiert werden.

Bei ernsthaften potenziellen Nebenwirkungen informieren wir verschreibende Ärzte in der Regel noch bevor eine Verbindung zu unseren Medikamenten nachgewiesen worden ist. Dafür setzen wir die Methode der Rote-Hand-Briefe ein. Zudem werden schnelle, direkte Kommunikationsmittel wie E-Mails und persönlich adressierte Briefe eingesetzt, aber auch Zeitungsanzeigen, Radiowerbung und TV-Spots. Wir arbeiten eng mit den nationalen Zulassungsbehörden und ihren Netzwerken zusammen und ziehen Produkte in ernsten Fällen umgehend vom Markt zurück.

Wer ist bei AstraZeneca für Patientensicherheit verantwortlich?

Unsere beiden Chief Medical Officers (CMOs) sind zuständig für das Nutzen-Risiko-Profil unserer Produkte, die sich in noch der Entwicklung befinden oder bereits vermarktet werden. Sie arbeiten mit dem Leiter der Abteilung Gobal Patient Safety und der europäischen sachkundigen Person für Pharmakovigilanz zusammen, um die Patientensicherheit für AstraZeneca zu kontrollieren. Diese Arbeitsgruppe wird von der Organisation für Patientensicherheit unterstützt. Sie kontrolliert die Sicherheit unserer Prüfpräparate und vermarkteten Medikamente mithilfe unserer Überwachungssysteme für Patientensicherheit.

Auf globaler Ebene wird jedes Prüfpräparat und vermarktete Medikament durch einen Global Safety Physician und ein auf Patientensicherheit spezialisiertes Team von Wissenschaftlern überwacht. Für jeden unserer Märkte sind außerdem gesonderte Sicherheitsmanager zuständig. Sie stellen die Produktsicherheit auf lokaler Ebene sicher.

Auch unser Außendienst spielt bei der Patientensicherheit eine wichtige Rolle. Er wird besonders darauf geschult, Ärzte bei Außenterminen zu potenziellen Nebenwirkungen zu befragen und sie über neue Sicherheitshinweise zu informieren.

Jeder Mitarbeiter von AstraZeneca ist verpflichtet, Sicherheitsrisiken zu melden, sobald er davon erfährt. Wir führen Aufklärungskampagnen bei unseren Mitarbeitern durch, um sie für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (potenzielle Nebenwirkungen) zu sensibilisieren und für deren systematische Erfassung zu schulen.

Was sind Astrazeneca Standards?

AstraZeneca vertreibt Medikamente in über 100 Ländern. Für die Sicherheit aller Produkte nutzen wir globale und lokale Monitoring-Systeme, mit denen wir sehr schnell auf potentielle neue Nebenwirkungen reagieren können.

Die Patientensicherheit ist ein wichtiger Teil unserer globalen Bioethik:

  • Regelmäßige Analyse von Sicherheitsdaten für die frühe Erkennung von möglichen Nebenwirkungen
  • Auswertung aller Sicherheitsdaten durch medizinische Fachkräfte
  • Zeitnahe Weitergabe von sicherheitsrelevanten Informationen an Wissenschaftler, Verschreiber, Ärzte, Verbraucher und Probanden
  • Alle sicherheitsrelevanten Informationen zu unseren Produkten müssen berichtet werden
  • Unsere Angestellten müssen alle Sicherheitsrisiken melden, denen sie gewahr werden.

Ein unerwünschtes Ereignis melden

Alle pharmakologisch wirksamen Medikamente haben Nutzen und Risiken. Ein Risiko kann im Verhältnis zur therapeutischen Wirkung des Medikaments unbedeutend oder akzeptabel sein. Die ständige Überwachung der Sicherheit eines Medikaments während der gesamten Nutzungsdauer hilft sicherzustellen, dass Risiken und Nutzen akzeptabel bleiben.

AstraZeneca hat es sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten, die unsere Produkte erhalten. Meldeformulare und Informationen finden Sie hier.

Unerwünschte Ereignisse sollten unter 0800 22 88 660 an AstraZeneca gemeldet werden (gebührenfrei).