Herzinsuffizienz
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Was ist Herzinsuffizienz und warum ist Früherkennung wichtig ist?
Die kongestive Herzinsuffizienz, auch bekannt als Herzschwäche, ist eine chronische und fortschreitende Herzerkrankung,1 von der weltweit 64 Millionen Menschen betroffen sind.2 In Deutschland leben rund 4 Millionen Menschen mit einer Herzinsuffizienz.3 Die Häufigkeit nimmt im Alter deutlich zu.4 Bei 65-Jährigen ist die Herzinsuffizienz sogar der Hauptgrund für Hospitalisierungen5 und wirkt sich auch nach der Krankenhausentlassung nachteilig auf die Lebensqualität und den allgemeinen Gesundheitszustand aus.6 Trotz medizinischer Fortschritte bleibt Herzinsuffizienz eine lebensbedrohliche Erkrankung – vergleichbar mit einigen der häufigsten Krebsarten: bei Männern Prostata- und Blasenkrebs, bei Frauen Brustkrebs.7
Unser Ziel bei AstraZeneca ist es daher nicht nur, Patient:innen das anhaltende Gefühl der Angst8 zu nehmen, das sie teilweise zur Verzweiflung treibt, sondern auch das öffentliche Bewusstsein für Herzinsuffizienz und die entsprechenden Warnsignale zu schärfen. Denn diese können auch bei der Diagnose anderer, miteinander verbundener Krankheiten entscheidend sein.
2,5 Millionen Menschen
erhalten pro Jahr in Deutschland die Diagnose Herzinsuffizienz.9
429.104 Krankenhausaufenthalte
wurden 2020 insgesamt aufgrund einer Herzinsuffizienz verzeichnet.10
Im Zeitraum von 2000 bis 2023
stieg die altersbereinigte Rate der Krankenhausaufnahmen im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz um rund 22 % an. Damit bewegen sich die Hospitalisierungsraten auf hohem Niveau.11
Bei bis zu 40 %
der Patient:innen mit Herzinsuffizienz tritt eine Hyperkaliämie unter der Therapie mit einem Mineralokortikoidrezeptorantagonisten auf.12
Bis zu 40 % der Menschen
mit chronischer Herzinsuffizienz haben gleichzeitig Diabetes.13
Die Herzschwäche kommt selten allein
Eine Herzinsuffizienz tritt häufig gemeinsam mit anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie dem Bluthochdruck auf.14 Zudem geht sie oft auch mit Begleiterkrankungen wie dem Diabetes mellitus, der Adipositas oder der chronischen Nierenkrankheit einher.14 Etwa 25 % aller Menschen mit einem Typ-2-Diabetes mellitus15 und rund 20 % der Personen mit chronischer Nierenkrankheit (CKD) entwickeln eine Herzinsuffizienz.16 Daher überrascht es nicht, dass die Herzinsuffizienz die führende kardiovaskuläre Komplikation bei CKD-Patient:innen darstellt.17
Herzinsuffizienz und Hyperkaliämie
Zur Behandlung der Herzinsuffizienz kommen beispielsweise Hemmer des sog. Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAASi) zum Einsatz, die eine wichtige Säule im Management der Herzinsuffizienz darstellen.18 Jedoch erhöhen diese zugleich das Risiko für einen Kaliumanstieg im Blut – eine sogenannte Hyperkaliämie.19 Etwa 4 von 10 Herzinsuffizienz-Patient:innen entwickeln eine Hyperkaliämie unter der Therapie mit einem Mineralokortikoidrezeptorantagonisten.20 Diese ist potenziell lebensbedrohlich21 und kann zu Lähmungserscheinungen und Herzrhythmusstörungen führen.19 Bei der Versorgung von Menschen mit Herzinsuffizienz sollte daher regelmäßig der Kaliumspiegel überwacht werden18 und auf eine kaliumbewusste Ernährung geachtet werden.22
AstraZeneca verändert die CVRM-Therapie
Die Forschung liefert zunehmend neue Erkenntnisse darüber, wie eng die Herzinsuffizienz mit anderen Erkrankungen verknüpft ist. Deshalb ist es entscheidend, Patient:innen ganzheitlich wahrzunehmen – und nicht nur isoliert die Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sehen. Wir bei AstraZeneca richten unsere Forschung und Entwicklung konsequent auf diesen Ansatz aus und plädieren für die ganzheitliche Behandlung von Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen.
AstraZeneca beschreitet dabei bewusst neue Wege. Unser Anspruch ist hoch: Wir wollen das Potenzial unseres CVRM-Portfolios voll ausschöpfen und noch besser ergründen, wie es mehrere Risikofaktoren und Komorbiditäten bei Herzinsuffizienz sowie anderen Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen adressieren kann. Unser Ziel ist dabei, Patient:innen mit Herzinsuffizienz in jeder Phase ihrer Erkrankung zu unterstützen, ihre Belastungen zu verringern und Risiken nachhaltig zu senken – indem wir die bestehenden Behandlungsmöglichkeiten revolutionieren.
AstraZenecas Umgang mit Herzinsuffizienz und anderen CVRM-Erkrankungen
Da die Wissenschaft immer weitere Erkenntnisse über Komorbiditäten der Herzinsuffizienz zutage fördert, ist es von entscheidender Bedeutung für uns bei AstraZeneca, Patient:innen mit Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen ganzheitlich zu betrachten und uns nicht nur auf eine Herzkrankheit zu konzentrieren. Diesen Blick auf gleichzeitig vorhandene Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und Stoffwechselerkrankungen beziehen wir in unsere Forschung, Entwicklung und Behandlung der Herzinsuffizienz mit ein.
Wir beschreiten dabei bewusst neue Wege. Unser Anspruch ist hoch: Wir beweisen immer wieder aufs Neue, wie unser Portfolio im Bereich der Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen dazu beitragen kann, mehrere Risikofaktoren und Komorbiditäten zu behandeln. Dabei sind wir bestrebt, Patient:innen mit Herzinsuffizienz auf dem gesamten Weg ihrer Erkrankung zu unterstützen, sie bei täglichen Herausforderungen zu entlasten und letztlich das Risiko einer Herzinsuffizienz zu verringern, indem wir die derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten revolutionieren.
Mehr über die Hintergründe verschiedener Herzerkrankungen erfahren Patient:innen und ihre Angehörigen auf unserer Seite www.herzbewusst.de. Mit Checklisten, Hilfestellungen für das Leben mit einer Herzerkrankung, dem direkten Kontakt zu Kardiolog:innen sowie Interviews mit Herzspezialist:innen und Ernährungsberater:innen möchte AstraZeneca Betroffene auf herzbewusst.de bestmöglich informieren und fit für ein Leben mit ihrer Herzkrankheit machen.
AstraZeneca setzt sich für die Früherkennung von Herzinsuffizienz ein
Obwohl sich die Lebenserwartung von Patient:innen mit Herzinsuffizienz in den vergangenen Jahrzehnten dank fortschrittlicher Behandlungsmöglichkeiten verbessert hat, ist die Sterblichkeitsrate nach wie vor hoch18 – sogar höher als bei bestimmten häufigen Krebsarten, sowohl bei Männern (Prostata- und Blasenkrebs) als auch bei Frauen (Brustkrebs).7 In Deutschland leiden rund 4 Millionen Menschen unter einer Herzinsuffizienz.3 Bei 65-Jährigen ist die Herzinsuffizienz sogar der Hauptgrund für Hospitalisierungen5 und wirkt sich auch auf die Lebensqualität und den allgemeinen Gesundheitszustand aus.18
Unser Versprechen
Bei AstraZeneca konzentrieren wir uns auf die Entwicklung unserer Therapien, um noch mehr Patient:innen mit Herzinsuffizienz zu erreichen. Wir bemühen uns nicht nur um die richtige Behandlung und die Einführung neuer, lebensverändernder Medikamente für Patient:innen mit Herzinsuffizienz, sondern setzen uns auch dafür ein, das Bewusstsein für die Bedeutung der Bekämpfung einer der häufigsten Todesursachen zu schärfen und die Grenzen der Behandlungsrichtlinien für Herzinsuffizienz zu erweitern.
Für ein besseres Leben mit Herzkrankheiten macht AstraZeneca „herzbewusst“
Wie entsteht ein Herzinfarkt? Was sind die Anzeichen einer Herzinsuffizienz? Welche Symptome deuten eine Herzkrankheit an? Und welche Risikofaktoren und Therapiemöglichkeiten gibt es? Mehr über die Hintergründe verschiedener Herzprobleme erfahren Menschen mit Herzkrankheiten und ihre Angehörigen auf unserem Informationsportal www.herzbewusst.de. Mit Checklisten, nützlichen Hilfestellungen für das Leben mit einer Herzerkrankung und dem direkten Kontakt zu Expert:innen der Herz- und Kreislaufmedizin möchte AstraZeneca Betroffene bestmöglich informieren und fit für ein Leben mit ihrer Herzkrankheit machen.
ACT on HF
Wir verstehen uns als zentralen Teil der Gesundheitsversorgung von Menschen mit HF und arbeiten gemeinsam mit medizinischen Expert:innen daran, das Leben von Patient:innen zu verbessern und die Zahl der Krankenhauseinweisungen aufgrund von HF sowie die Sterblichkeitsrate bis 2030 zu halbieren. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir das Programm Accelerate Change Together (ACT) on HF ins Leben gerufen. Hiermit wollen wir die HF-Versorgung im gesamten Gesundheitssystem verbessern, HF als gesundheitspolitische Priorität verankern und die Entwicklung nationaler Strategien fördern. Außerdem arbeiten wir daran, medizinisches Fachpersonal in Prävention, Diagnose und Management unterstützen, um eine optimale und integrierte Versorgung von HF-Patient:innen zu fördern.
Seit dem Start von ACT on HF im Jahr 2020 haben wir nach eigener Einschätzung dazu beigetragen, das Bewusstsein für Herzinsuffizienz bei mehr als 80 Millionen Menschen weltweit zu steigern und mehr als 600.000 Angehörige der Gesundheitsberufe durch Schulungsangebote zur Herzinsuffizienz zu unterstützen.
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Referenzen
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DE-94509/05-2026