Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV)

Wir bei AstraZeneca streben danach, die RSV-Prävention zu verbessern und einen Teil zum Infektionsschutz beizutragen. Wir entwickeln Optionen zur Prävention von schweren Atemwegserkrankungen, die durch das Respiratorische Synzytial-Virus hervorgerufen werden – und bauen dabei auf unsere langjährige Expertise.

RSV ist im frühen Kindesalter der häufigste Erreger akuter Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege.1,2  Fast alle Kinder machen in ihren ersten zwei Lebensjahren eine RSV-Infektion durch.3 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass RSV für über 60 % der akuten Atemwegsinfektionen bei Kindern und für über 80 % solcher Infektionen bei Säuglingen im Alter von unter einem Jahr verantwortlich ist.4 Infektionen der unteren Atemwege aufgrund von RSV gehören zu den Hauptursachen für Krankenhausbehandlungen im ersten Lebensjahr.5

Weltweit gibt es rund drei Millionen Krankenhauseinweisungen bei unter fünfjährigen Kindern aufgrund einer RSV-Infektion – fast die Hälfte der Fälle (44 %) betreffen Säuglinge unter sechs Monaten.6 Diese junge Patient:innengruppe ist zudem von fast der Hälfte (46 %) der jährlich 60.000 RSV-bedingten Todesfälle betroffen.6



Im Spotlight


Neue Versorgungsstrategien auch auf nationaler Ebene

In Deutschland arbeitet AstraZeneca mit führenden Expert:innen der Pneumologie sowie Patient:innenorganisationen an der Etablierung neuer Versorgungsstrukturen. „Die International Respiratory Coalition bietet dazu eine wichtige Grundlage mit dem Ziel, die Morbidität und Mortalität bei Atemwegserkrankungen zu senken und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit der Gesundheitssysteme zu stärken“, so Dr. Julia Büchner, Vice President Pricing & Market Access bei AstraZeneca Deutschland. „AstraZeneca engagiert sich seit mehr als 50 Jahren für die Förderung der Atemwegswissenschaft und der Patient:innenversorgung. Deshalb freuen wir uns, einen Beitrag zu dieser wichtigen Initiative leisten zu können, um Patient:innen zu unterstützen, die heute unterversorgt sind.“

Dr. Julia Büchner, Vice President Pricing & Market Access

Patient:innenerfahrung



Fast alle Kinder erkranken

bereits vor ihrem zweiten Geburtstag am Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV). Da es aktuell keine spezifische Behandlung für RSV gibt, ist die Vorbeugung ein entscheidender Aspekt.4,8,17,18

Die Zahl der Krankenhaus­einweisungen aufgrund von RSV-Infektionen

ist 2021 bei Ein- bis Vierjährigen stark gestiegen. Im September 2021 war sie im Vergleich zu Vorjahren doppelt so hoch.19 Grund könnte der fehlende Kontakt mit bestimmten Erregern aufgrund des Corona-Lockdowns sein.20

Es wird geschätzt, dass RSV jedes Jahr

für 33 Millionen akute Atemwegsinfektionen verantwortlich ist.21

Direkt oder indirekt

sterben weltweit jährlich schätzungsweise 600.000 Menschen durch eine RSV-Infektion.22



Unser Versprechen


Die neuesten Entwicklungen im Bereich Immuntherapien bedeuten für uns bei AstraZeneca den Anfang einer neuen Ära von bislang beispiellosem Potenzial. Unsere Mitarbeiter:innen tun alles, um wissenschaftliche Durchbrüche zu erzielen und das Leben von Patient:innen zu verändern und zu verbessern. Aber unsere Arbeit ist damit noch nicht getan. Wir folgen der Wissenschaft weiterhin, indem wir zielgerichtete innovative Behandlungsmöglichkeiten sowie einzigartige Arzneimittelverbindungen und Geräte entwickeln, damit Patient:innen die für sie geeignete Behandlung erhalten.


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Referenzen:

  1. Robert Koch-Institut (2018): Respiratorische Synzytial-Infektionen (RSV). Online verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_RSV.html. [Letzter Aufruf: Januar 2025].
  2. Robert Koch-Institut (2011): Epidemiologisches Bulletin. Online verfügbar unter:  https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2011/Ausgaben/19_11.pdf?__blob=publicationFile. [Letzter Aufruf: Januar 2025].
  3. Karron R. Respiratory syncytial virus vaccines. In: Plotkin SA, Orenstein WA, Offit PA, Edwards KM, Hrsg. Plotkin’s Vaccines. 7. Aufl. Elsevier; 2018:943–949.
  4. Piedimonte G , Perez MK. Respiratory syncytial virus infection and bronchiolitis. Pediatr Rev 2014;35(12):519–530. 
  5. Rossi GA, Colin AA. Infantile respiratory syncytial virus and human rhinovirus infections: respective role in inception and persistence of wheezing. Eur Respir J 2015;45(3):774–789. 
  6. Shi T, McAllister DA, O‘Brien KL, et al. RSV Global Epidemiology Network. Global, regional, and national disease burden estimates of acute lower respiratory infections due to respiratory syncytial virus in young children in 2015: a systematic review and modelling study. Lancet 2017;390(10098):946–958. 
  7. Jones A. RSV: When it’s more than just a cold. HealthyChildren.org. Online verfügbar unter: https://www.healthychildren.org/English/health-issues/conditions/chest-lungs/Pages/RSV-When-Its-More-Than-Just-a-Cold.aspx. [Letzter Aufruf: Januar 2025].
  8. Goldstein M, Phillips R, DeVincenzo JP, et al. National Perinatal Association 2018 Respiratory Syncytial Virus (RSV) Prevention Clinical Practice Guideline: An Evidence-Based Interdisciplinary Collaboration. Neonatology Today 2017;12:1–27. 
  9. Mayo Clinic (2017): Respiratory syncytial virus (RSV): symptoms & causes. Online verfügbar unter: https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/respiratory-syncytial-virus/symptoms-causes/syc-20353098. [Letzter Aufruf: Januar 2025]. 
  10. Gern JE, Calhoun W, Swenson C, et al. Rhinovirus infection preferentially increases lower airway responsiveness in allergic subjects. Am J Resp Crit Care Med 1997;155:1872.
  11. Forster J, Tacke U, Krebs H, et al. Respiratory syncytial virus infection: its role in aeroallergen sensitization during the first two years of life. Pediatr Allergy Immunol 1996;7:55–60.
  12. Sigurs N, Bjarnason R, Sigurbergsson F, et al. Respiratory syncytial virus bronchiolitis in infancy is an important risk factor for asthma and allergy at age 7. Am J Crit Care Med 2000;161:1501–1507.
  13. Fauroux B, Simões EAF, Checchia PA, et al. The Burden and Long-term Respiratory Morbidity Associated with Respiratory Syncytial Virus Infection in Early Childhood. Infect Dis Ther 2017;6:173–197.
  14. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps. Online verfügbar unter: https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken/?tx_dotinfographic_pi1%5Baction%5D=download&tx_dotinfographic_pi1%5Bcontroller%5D=Download&tx_dotinfographic_pi1%5BiFileUid%5D=3418&cHash=ece0adb485d2cb0fd7646a3e42019650. [Letzter Aufruf: Januar 2025].
  15. Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e. V.: S2k-Leitlinie Prophylaxe von schweren Erkrankungen durch Respiratory Syncytial Virus (RSV) bei Risikokindern. Online verfügbar unter: https://dgpi.de/s2k-leitlinie-prophylaxe-von-schweren-erkrankungen-durch-rsv-bei-risikokindern-stand-25-09-2023. [Letzter Aufruf: Januar 2025].
  16. Sommer C, Resch B, Simões EA. Risk factors for severe respiratory syncytial virus lower respiratory tract infection. Open Microbiol J 2011;5(suppl2-M4):144–154.
  17. Glezen WP, Taber LH, Frank AL, et al. Risk of primary infection and reinfection with respiratory syncytial virus. Am J Dis Child 1986;140(6):543–546.
  18. Ärzte Zeitung (2021): Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV). Schwere Atemwegsinfekte bei Kindern nehmen auffällig zu. Online-Quelle. URL: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Schwere-Atemwegsinfekte-bei-Kindern-nehmen-auffaellig-zu-423319.html. [Letzer Aufruf: Januar 2025]. 
  19. RKI. Arbeitsgemeinschaft Influenza. Diagramme virologische Surveillance. Deutschland (gesamt). Online verfügbar unter: https:influenza.rki.de/Diagrams.aspx?agiRegion=0; Robert Koch-Institut. [Letzter Aufruf: 18.12.2021].
  20. Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e. V. (2022): Empfehlung einer vorgezogenen RSV-Prophylaxe aufgrund einer Zunahme an Aufnahmen in Kinderkliniken durch Atemwegsinfektionen mit Nachweis von respiratorischem Synztial Virus (RSV). Online verfügbar unter: https://dgpi.de/vorgezogene-rsv-prophylaxe-2021. [Letzter Aufruf: Januar 2025].
  21. World Health Organisation (2017): WHO strategy to pilot global respiratory syncytial virus surveillance based on the Global Influenza Surveillance and Response System (‎GISRS)‎ Online verfügbar unter: https://iris.who.int/handle/10665/259853. [Letzter Aufruf: Januar 2025].
  22. K. Thorburn: Pre-existing disease is associated with a significantly higher risk of death in severe respiratory syncytial virus infection. Arch Dis Child 2009;94(2):99–103.

DE-79624/03-2025